Stereo

Die „Stereo“. Namensgebend für diesen Entwurf ist die Teilung des Schallochs in zwei Hälften. Das Griffbrett umfasst zwei ganze Oktaven (24 Bünde) oder auf Wunsch auch noch mehr. Die Decke kann wahlweise als Double-Top oder traditionell ausgeführt werden.

Das abgebildete Instrument ist 2006 im Rahmen meiner Diplomarbeit entstanden, sicher das Aufwendigste und Verzierteste von mir gebaute Instrument. Zusätzlich mit einer versteifenden Holzkonstruktion im Inneren des Korpus ausgestattet, die der Deformation durch den Saitenzug entgegen wirkt. Diese Entspannung des Korpus plus Massezugabe bewirkt einen sehr satten und lange klingenden Ton, erinnernd an ein Klavier.